Pressemitteilungen

Hier werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Pressemitteilungen rund um den Verein veröffentlicht.

Erschienen am 10.10.2019 in der Münsterlandzeitung


 

Erschienen am 12.04.2018 in der Münsterlandzeitung


 

Erschienen am 17.08.2016 im Vredener Anzeiger


 


Erschienen am 3. August 2015 in den Westfälischen Nachrichten

Erschienen im Juni 2014 in der EuregioINFORM

Voneinander lernen - Sport für Wohnungslose


Obdachlose haben es schwer, wieder einen Platz in der Gesellschaft zu finden. In Deutschland und den Niederlanden gibt es dafür unterschiedliche Ansätze. In dem grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt "SpoSO - Sport in der Sozialarbeit" wurde untersucht, welche Rolle Sport bei der Resozialisierung von Wohnungslosen spielen kann.

Den vollständigen Bericht finden Sie: [ hier ]

Das Christliche mittragen

Presse-Information des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V.

Presse-Information der Caritas

 

Erschienen am 26.09.2011 in der Siegener Zeitung


 


Erschienen am 16.08.2011 in der Münsterland Zeitung

J
unge Obdachlose in den Blick nehmen

-job- KREIS BORKEN. Genaue Zahlen gibt es (noch) nicht, aber in einem sind sich all jene, die mit dem Problem zu tun haben, ziemlich sicher: Die Zahl der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die kein Dach überm Kopf haben, nimmt auch im ländlichen Kreis Borken zu. Wie genau die Lage ist, was Behörden und Helfer tun können und wie man Angebote schafft, das findet seit knapp einem Jahr Eva Busch heraus. Die Diplom-Sozialarbeiterin tut dies noch bis 2013 im Auftrag mehrerer Caritas-Verbände und des Vereins für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen. Unlängst hat sie ihr Projekt bei einer Fachtagung im Kreishaus vorgestellt.


Streit zu Hause, psychische Probleme, erlebte oder ausgeübte Gewalt, Straffälligkeit, Drogenkonsum, geringe Bildung: Es gibt viele Hintergründe, die bei jungen Wohnungslosen eine Rolle spielen. „Da kommt oft ein biografischer Packen zusammen“, hat die 31-Jährige in ersten Gesprächen festgestellt. Zwar könnten einige Betroffene etliche Tage bei Freunden unterkommen, aber das sei nur eine Lösung auf Zeit. „Einer der Wohnungslosen, mit denen ich gesprochen habe, hat beispielsweise ein paar Wochen im Stadtlohner Stadtpark geschlafen.“ Ein anderer habe sich nicht anders zu helfen gewusst, als ins Hotel zu gehen - und die Rechnung zu prellen.


Was in der Region nach ersten Beobachtungen fehle, sei eine zentrale Anlaufsstelle für junge Obdachlose, so Busch. „Der Kreis Borken hat viele Hilfen und ein großes Netz, aber was fehlt, ist eine Beratungsstelle“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin. Zum einen hätten junge Wohnungslose keine Idee, wie das Sozialsystem funktioniert, zum anderen hätten viele gar kein Durchhaltevermögen, sich durch die verschiedenen „Ämter durchzufragen“. Auf der anderen Seite fehlten aber auch mitunter bei den Behörden die genauen Infos, wer sich um junge Wohnungslose kümmert.

Was die Situation junger Obdachloser so schwierig mache: Gerade im Alter bis 25 Jahren falle man durch etliche Raster. Wer unter 18 Jahren ist, werde von den Jugendämter betreut, wer über 21 Jahre alt ist, vom Landschaftsverband. Bei Obdachlosen, die zwischen 18 und 21 Jahren alt seien, gebe es oft Kompetenzgerangel. Auch seien Hartz-IV-Beziehern unter 25 Jahren Beschränkungen auferlegt. Wer einfach zuhause auszieht, bekommt normalerweise keine eigene Wohnung bezahlt.

Einen Weg aus der Obdachlosigkeit suchen derzeit vier junge Wohnungslose, die im Antoniusheim in Vreden-Köckelwick wohnen. Hier versucht man, den jungen Menschen eine „Tagesstruktur“ zu vermitteln. Weil die meist fehlt, sei es für Obdachlose oft sehr schwer, den Absprung zu schaffen, weiß Busch. Zum Programm gehören auch hauswirtschaftliche Hilfen (Busch: „Viele haben noch nie einen eigenen Haushalt geführt“), Praktika und Gespräche. Später könnten die jungen Leute in Trainingswohngruppen oder ins ambulant betreuten Wohnen ziehen.

Was sich Eva Busch für ihre „Kundschaft“ unter anderem wünscht: Kleine, bezahlbare Wohnungen („Die fehlen im Kreis Borken“), und schnelle Hilfen („Die jungen Leute wollen nicht weggeschickt werden“). In nächster Zukunft will sie weiter Betroffene befragen, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Dann gehe es daran, gemeinsam mit anderen Trägern und Verbänden Lösungen zu erarbeiten.


 

 


Presseartiekel anlässlich der Ausstellungseröffnung „Die Wuncht des erlebten Schicksals“ am 12.02.2011 im Vellerhof Blankenheim.

Eröffnung Vellerhof

 


Erschienen am 3. Februar.2011 in der Münsterlandzeitung

Ein Mitarbeiter des Vereins für kath. Arbeiterkolonien in Westfalen hat seine Ausbildung zum Qualitätsmanager und Fachauditor im Sozial- und Gesundheitswesen mit Erfolg an der Kolping Akademie abgeschlossen.